07.10.2018

Partnerschaftsbesuch aus Pulnoy

Beim Partnerschaftstreffen am 16.09.2018 konnte Ortsbürgermeister Heiner Illing jeweils 30 Teilnehmer aus beiden Gemeinden begrüßen, darunter auch den Ehrenbürger Gau-Odernheims Karlheinz Merker. Bürgermeister H. Illing betonte, dass Freundschaft und Vertrauen zwischen Ländern und Gemeinden gerade in turbulenten Zeiten wichtig sei. Er konnte auf eine Reihe von Aktivitäten im laufenden Jahr verweisen, darunter der Besuch aus Pulnoy zur Fastnacht, der Besuch einer französischen Wandergruppe beim Tulpenblütenfest, ein Fußballspiel des TSV in Pulnoy, ein Seniorentreffen und ein Schüleraustausch zwischen dem Collège von Pulnoy und der Realschule plus. Schließlich würdigte er die Unterstützer und Helfer/innen, die zum Gelingen der Partnerschaft beitrugen. Dominique Carpentier, Vorsitzender des Comité de Jumelage, dankte für den freundlichen Empfang und sprach sich für weitere, intensive Aktivitäten aus.

Nach dem Austausch der Geschenke und einem Willkommensdrink steuerte man mit zwei Bussen Worms an. Beeindruckend war die kurzweilige Stadtführung “Zu Fuß durch zwei Jahrtausende”. Die Nibelungenstadt hatte einiges zu bieten: den romanischen Dom, das Lutherdenkmal, Reste der Stadtmauer und den Wallgraben, davor der große jüdische Friedhof. Schließlich fuhren die beiden Gruppen zur Rheinpromenade, wo das Hagendenkmal den Abschluss bildete. Hagen, das ist der, der den goldenen Nibelungenschatz im Rhein versenkte. Mit dem Mittagessen im “Alten Ruderhaus” und dem Kaffee im “Hagenbräu” hatten die Organisatoren einen guten Griff getan. Nach dem rundum gelungenen Tag verabschiedete Ratsmitglied Manfred Brunn die französischen Gäste.

Gruppenfoto bei Luther

Ein Novum war das Treffen an einem Tag. Die Idee dahinter: um die Teilnehmerzahl hochzuhalten und die mühsame Quartiersuche zu vermeiden, verzichtete man auf den seit 1982 laufenden zweitägigen Besuch. Er soll lediglich bei Jubiläen beibehalten werden. Das nächste zweitägige Treffen wäre somit 2022 (40 Jahre). Es gibt aber nach wie vor Befürworter der bisherigen Regelung, wegen des persönlichen Kontaktes in den Familien. Diesen kann man aber auch durch Feinabstimmung bei den eintägigen Aufenthalten erreichen. Die Kommune kann hier nur den Rahmen stellen; die Entscheidung für eine familiäre Partnerschaft bleibt beim Einzelnen.

Ernst Mayer (Foto: Heiner Illing)

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