22.10.2018

Zukünftig Baumbestattungen in Gau-Odernheim

Eine weitgehend überschaubare Tagesordnung hatte der Gemeinderat bei seiner letzten Sitzung abzuarbeiten. Zunächst stellte Ratsmitglied Georg Müller als turnusmäßiger Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses für 2017 vor. Nachdem sowohl der Orts- als auch der VG-Verwaltung eine einwandfreie Buchführung bescheinigt wurde, konnten die Bürgermeister und Beigeordnete von Orts-und Verbandsgemeinde einstimmig entlastet werden. Ebenfalls einstimmig, wie auch alle weiteren Beschlüsse, stimmte der Rat dafür, dass neben der Aussegnungshalle ein Baumbestattungsfeld entstehen soll. Hierzu soll ein Weg diagonal durch die Grünfläche führen und zunächst an 3 Bäumen Urnenbestattungen ermöglicht werden. Aus 2 Vorschlägen wählte der Rat die Variante aus, die in der Mitte des Weges ein kleines Rondell vorsieht. Das Ingenieurbüro Gutschker und Dongus aus Odernheim, das auch gerade die Konzepterstellung für das zukünftige Aussehen des Friedhofes erarbeitet, wurde mit der Detailplanung beauftragt. Beim Bau des Wirtschaftsweges “Schlittweg” musste von 2 Grundstücken Gelände übernommen werden. Dies soll nun vom Vermessungsbüro Strohmenger für insgesamt 4.089 € eingemessen werden. Während des Baus der Querungshilfe in der Wormser Straße suchten etliche Fahrzeuge einen Weg über die Feldwege. Hierbei wurde eine Selzbrücke im Bereich “Weedengarten” wahrscheinlich in Mitleidenschaft gezogen. Das Ingenieurbüro Rogmann aus Homburg wurde beauftragt eine Bauwerksprüfung nach DIN 1076 durchzuführen. Die Kosten von 1.047 € übernimmt die Gemeinde. Seit der letzten Gemeinderatssitzung musste über eine Eilentscheidung eine neue Spülmaschine für die Kita Regenbogen beschafft werden. Die Fa. Schäfer aus Gabsheim erhielt den Auftrag für 4.135 € eine Gewerbespülmaschine zu liefern. Bei den Mitteilungen und Anfragen ließ Bürgermeister Heiner Illing den Gau-Odernheimer Markt nochmals Revue passieren und kündigte an, dass am 15. Oktober die Auswertung des Architektenwettbewerbes zur Sanierung der Petersberghalle stattfinden soll. Außerdem berichtete er vom nichtöffentlichen Teil der letzten Sitzung, dass einem Umbau einer Backstube, eines Mehllagers und einer Fensterwerkstatt in Wohnraum, einem Bauantrag in der Petersbergstraße, einer Bauvoranfrage in der Mainzer Straße, einer Errichtung eines Wintergartens und einer Änderung der Tektur des Pflegeheimes zugestimmt wurde. Eine weitere Bauvoranfrage in der Mainzer Straße wurde abgelehnt. Da im nächsten Jahr ein Gemeindearbeiter in Rente gehen wird, soll rechtzeitig mit der Suche eines neuen Mitarbeiters begonnen werden.

Heiner Illing
Ortsbürgermeister

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