28.04.2020

“Gemeinsam digitalisieren und entwickeln”

SPD-Abgeordnete Nina Klinkel und Heiner Illing fordern rheinhessischen Schulentwicklungsplan

“In Zeiten der Corona Krise wurde uns deutlich vor Augen geführt, wie wichtig die Digitalisierung an unseren Schulen ist”, sind sich die rheinhessischen SPD-Landtagsabgeordneten Nina Klinkel aus Mainz-Bingen und Heiner Illing aus Alzey-Worms einig. Und beide können auch Musterbeispiele aus ihren Kreises benennen. So verweist Klinkel auf die Adam-Elsheimer Grundschule in Stadecken-Elsheim, die seit dem Schuljahr 19/20 im Landesprogramm “Medienkompetenzschule” ist. Im Rahmen dieses Programms können die Schülerinnen und Schüler die digitale Welt kindergerecht und auf spielerische Art und Weise kennenlernen und einen souveränen und sicheren Umgang mit digitalen Medien erlernen”, berichtet Klinkel. Vom Land gefördert und vom Pädagogischen Landesinstitut fachlich unterstützt rüste die Grundschule ihre Schülerinnen und Schüler für die Zukunft aus. Und auch Illing verweist auf ein Musterbeispiel: Das Medienkonzept der integrativen Erich-Kästner Realschule Plus in Wörrstadt, die ebenfalls eigenverantwortliche Nutzung digitaler Medien in den Fokus nehmen und die Unterstützung von Eltern bei der Aufgabe der Medienerziehung hervorheben, ebenso wie die Weiterbildung der Lehrkräfte.

“Nun wäre es wünschenswert, diese Erfahrungen zusammenzubringen und das in der ganzen Region”, zeigen sich die Abgeordneten überzeugt.

“Wir müssen Rheinhessen leben”, fordern sie und ergänzen: “Die regionale Stärke muss in die Alltagspolitik umgesetzt werden. Landkreis- und Stadtgrenzen stellen keine unüberwindbaren Mauern dar, sondern sind in erster Linie reine Verwaltungslinien, die administrativ Nachbargemeinden voneinander trennen. Wenn man sich einig ist, und aus den politischen Gremien wird dies immer wieder verlautbart, dass ein ganzheitlich gedachtes Rheinhessen die Zukunft darstelle, dann muss sich das auch in politischen Entscheidungen widerspiegeln. Wir müssen Synergieeffekte nutzen. Wir leben auf engem Raum miteinander. Kirchturmdenken ist nicht angesagt”, so Klinkel und Illing.

Den beiden Abgeordneten schwebe daher ein gemeinsamer, regionaler Schulentwicklungplan vor: “Erfahrungen teilen, ein Netzwerk aufbauen, die Standorte in Beteiligungsprozessen überprüfen, die Schulen unterstützen in der Kooperation und so die Region stark machen. Das Beste aus Rheinhessen für Rheinhessen auf den Weg bringen”. Man müsse weg von einer Diskussion über reine Standortfragen, die sich ausschließlich in eigenen Kreisgrenzen bewege, hin zu einer Diskussion über wirkliche Synergieeffekte und dem inhaltlich besten Angebot für die Schülerinnen und Schüler der Region. In der Pflicht sehen die Abgeordneten hier den Rheinhessentag. “Wir müssen Rheinhessen leben. Auch politisch. Und die Schulentwicklung ist ein praktisches Beispiel hierfür”, so Klinkel und Illing abschließend. (hi)

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