12.09.2013

Unser Bürgermeisterkandidat Heiner Illing im Interview mit der Allgemeinen Zeitung Alzey

AZ: Was sind für Sie die wichtigsten Projekte in der Gemeinde in den nächsten Monaten?

Heiner Illing: Ganz vorn steht die Renovierung des Rathauses. Hier ist wichtig, dass der Kostenrahmen eingehalten wird und alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden. Gefolgt von der Erweiterung der Aussegnungshalle auf dem Friedhof in Gau-Köngernheim, der Herrichtung des Freizeitsportgeländes zur Nutzung für jedermann und der Abschluss der Dorfmoderation. Daneben muss ein Konzept zur Erhaltung und Instandhaltung der Ortsstraßen und aller im Gemeindebesitz befindlicher Einrichtungen erarbeitet werden.

AZ: Was wird anders, wenn Sie Bürgermeister sind?

Heiner Illing: Gau-Odernheim befindet sich nach wie vor auf einem guten Weg. Dies zeigen Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern, aber vor allem mit Menschen, die neu in der Gemeinde sind und damit einen anderen Blickwinkel haben. Die Dorfmoderation hat uns gezeigt, dass es bei vielen Themen wichtig ist, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in den Entscheidungsprozess mit einzubinden und mitzunehmen. Hier haben wir Nachholbedarf, den ich unbedingt verbessern möchte.

AZ: Welche neuen Ideen für Gau-Odernheim haben Sie?

Heiner Illing: Wir müssen unbedingt dem demographischen Wandel gerecht werden. Sei es in Form von sozialen Angeboten oder Räumlichkeiten. Hier haben wir das Glück, dass es uns in dieser Region erst später trifft und wir von anderen lernen können. Zugleich dürfen wir aber auch unsere Jüngsten nicht vergessen. Mehrgenerationen-Wohnen und -Leben ist hier ein Stichwort. Daneben würde ich gerne die Gemeinde, zumindest teilweise, in der Energieversorgung auf neue Wege bringen. Ich sehe mich vor allem als Dienstleister und möchte deshalb in diesem Bereich im Rahmen unserer Möglichkeiten die Angebote unserer Verwaltung anpassen. Dies sind jedoch alles Dinge, die sich nicht im Handumdrehen und Hau-Ruck-Verfahren umsetzen lassen.

Das Interview führte Kathrin Damwitz.
Quelle: “Bürger frühzeitig einbinden” (Allgemeine Zeitung, 12.09.2013)

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