11.05.2015

“Gemeindeschwester” für Landkreis gefordert

SPD-Kreistagsfraktion unterstützt neues Landesprojekt

Die SPD-Fraktion im Kreistag Alzey-Worms hat den Landkreis aufgefordert, sich für das Modellprojekt “Gemeindeschwester plus” zu bewerben. Das Projekt richtet sich an Seniorinnen und Senioren im hohen Alter, die selbständig in den eigenen vier Wänden leben. Aufgabe der Gemeindeschwester, die es bereits in den 50er und 60er Jahren vor Ort gab, sei es, betagte, aber noch nicht pflegebedürftige Menschen, in ihrem eigenen Zuhause aufzusuchen und diese in ihrem selbständigen Leben zu stärken, zu beraten und sie dabei zu unterstützen, sich auf mögliche Pflegebedarfe gut vorzubereiten, damit sie auch in Zukunft möglichst zuhause leben und wohnen können, teilte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in einem Schreiben mit.

Aus Sicht der SPD-Kreistagsfraktion unterstützt das neue Modellprojekt im Vorfeld einer möglichen Pflegebedürftigkeit den Wunsch der meisten älteren Menschen, so lange wie möglich im eigenen Zuhause zu leben. “Zugleich trägt sie zur besseren Kommunikation, Vernetzung und Koordination der vorhandenen Hilfsangebote und ehrenamtlichen Initiativen bei und fördert damit ein gutes und selbstbestimmtes Leben im Alter”, betonte SPD-Fraktionsvorsitzender Heiko Sippel. Und nicht zuletzt würden damit auch die Angebote der Pflegestützpunkte im Kreis optimal ergänzt. Nicht zuletzt profitiere auch der Kreis von der Gemeindeschwester, da diese durch ihre aufsuchende Beratung vor Ort und ihre Kontakte zu den verschiedenen Netzwerken sich einen guten Überblick über die Entwicklungen und Bedarfe vor Ort erarbeite und damit wertvolle Impulse für die Pflegestrukturplanung des Kreises geben könne. Vor diesen Hintergründen solle sich der Kreis am derzeit laufenden Interessenbekundungsverfahren des Landes unbedingt beteiligen, erklärte Sippel. (hs)

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